Online Marketing Teil 2

Online Marketing 2021

Teil 2

Was gehört zu Online Marketing?

Wenn Sie als Unternehmen zukünftig Kampagnen im Internet planen möchten, reicht es dafür meistens nicht aus Konzepte aus dem klassischen „Offline-Marketing“ auf das Online Marketing zu übertragen. Denn im Internet sind Online Marketing Strategien gefragt. Dabei kommen, je nach Zieldefinition die verschiedensten Instrumente (Teildisziplinen) zum Einsatz, die dem Online Marketing angehören:

Suchmaschinenmarketing (SEM, SEA und SEO)

Suchmaschinenmarketing ist im Englischen unter dem Begriff Search Engine Marketing, kurz SEM, bekannt. Suchmaschinenmarketing ist als Teildisziplin zu verstehen und befasst sich mit sämtlichen Maßnahmen zur optimalen Positionierung von Websites in Suchmaschinenergebnissen. Weitere Teilbereiche von SEM sind Suchmaschinenoptimierung (englisch: Search Engine Optimization, kurz SEO) und Suchmaschinenwerbung (englisch: Search Engine Advertising, kurz SEA). Dabei beschäftigt sich SEO mit den organischen Suchergebnissen (also Suchergebnisse, die nicht bezahlt sind) und SEA mit bezahlten Werbeanzeigen in Suchmaschinen. Als weltweit bekanntestes SEA-System gilt Google Ads bzw. Google AdWords.

Eine Besonderheit gilt HIERVRI für die Suchmaschinenoptimierung. Denn diese kann sehr günstig, sehr profitablen Traffic liefern. Wenn es auch heutzutage schwieriger wird das Budget niedrig zu halten, da mehr Content auch vermehrte Qualität der Inhalte bedeutet. Die Besonderheit dieser Online Marketing Strategie ist zum einen der erreichbare, hohe Wert an Suchmaschinentraffics. Zum anderen ist die Suchmaschinenoptimierung die einzige Online Marketing Strategie, lange Traffic liefern kann, selbstbwenn Sie nicht mehr investieren.

Bannerwerbung

Bannerwerbung (im Englischen: Display Advertising) setzt auf Werbemittel im Internet wie beispielsweise Banner, Buttons, Videos, Bilder oder Animationen. Onlinebanner können sowohl in grafischen oder animierten Designs als auch mit implementierten Audio-Formaten eingesetzt werden und kommen verschiedensten Formaten und Größen vor.

Die Funktion von Bannerwerbung ist simpel: Onlinebanner dienen als direkter Link zur Website des Werbetreibenden, auch genannt Advertiser. Dabei kann der Website-Betreiber (hier auch genannt Werbeträger), auf dessen Webseite Bannerwerbung geschalten wird, auch Geld verdienen. Je nach Intention sind die Ziele von Bannerwerbung unterschiedlich. Dazu zählen in der Regel Umsatzsteigerung, Erhöhung des Bekanntheitsgrades bzw. der Reichweite und Branding-Vermarktung.

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing steht dem Dialogmarketing in vieler Hinsicht sehr nahe. In beiden Teilbereichen des Marketings steht der Dialog zwischen dem werbendem Unternehmen und dem Adressat im Mittelpunkt. Somit kann E-Mail Marketing zum einen als Teildisziplin aber auch als Instrument des Dialogmarketings betrachtet werden. Beim E-Mail Marketing geht es um adressierte Werbesendungen (Mailings) und den unmittelbaren Draht zum Kunden.

Es ist ein sehr direkter Weg, da die Botschaft bzw. Werbung genau bei der vorgesehenen Zielperson landet. Mit E-Mails können Sie potenzielle wie auch Bestandskunden ansprechen. Ein weiterer Vorteil des E-Mail Marketings ist, dass dieses wesentlich kostengünstiger ist als zum Beispiel das traditionelle Mailing per Post. Zu den neuen Content-Arten des E-Mail Marketings zählt zum Beispiel auch – dank Automationstechniken – der Newsletter-Versand.

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing dient der Vermarktung im Internet. Der Begriff „Affiliate“ kommt dabei aus dem Englischen „to affiliate“ und bedeutet „sich angliedern“ bzw. „sich anschließen“. Affiliate Marketing ist zudem unter dem englischen Begriff Performance Based Marketing bekannt. Das Prinzip von Affiliate Marketing basiert auf Display Advertising.

Affiliates (im Englischen: Partner) bewerben auf ihren Websites Produkte und Dienstleistungen von fremden Unternehmen und erhalten dafür dann eine Provision. Mittels Affiliate Marketing lässt sich Performance Marketing, also datengestütztes Marketing, betreiben. Es gibt unterschiedliche Vergütungsmodelle, die jedoch alle eines gemeinsam haben: Die Vergütung erfolgt ausschließlich im Erfolgsfall. Als Erfolg kann zum Beispiel ein Klick auf ein Werbemittel zählen oder ein getätigter Kauf.

Social Media Marketing

Social Media Marketing ist eine weitere Teildisziplin, bei welchem soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook, Twitter, Instagram und Co. für das Marketing genutzt werden. Social Media Marketing vereint strategische Maßnahmen für die Kommunikation Ihrer Unternehmensbotschaften, die Interaktion mit Kunden und Zielgruppen sowie die Generierung von Besuchern für Ihre Website durch beispielsweise Social Media Werbung.

Außerdem kann Social Media Marketing zur Beziehungspflege mit Ihren Stakeholdern genutzt werden.

Auf welche Plattformen macht man Online Marketing?

Mittlerweile gibt es unzählige Social Media Plattformen im Internet, über welche man gezieltes Social Media Marketing betreiben kann. Wussten Sie zum Beispiel, dass es mittlerweile weltweit über 200 aktive soziale Netzwerke gibt? Die Mehrheit davon finanziert sich über Werbeeinnahmen, indem Sie Werbung verkaufen (Social Media Werbung) und Reichweite. Dabei werden die sozialen Netzwerke für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt. Zum einen dienen Sie der Präsentation für Unternehmen. Sie können ein Profil anlegen und darin Ihre Intention, Ihre Marke, Ihre Dienstleistung, Ihre Produkte und vieles mehr vorstellen.

Zum anderen haben Sie die Chance über die sozialen Netzwerke Social Media Marketing zu betreiben. Das bedeutet Sie nutzen die sozialen Medien, um Ihre organisatorischen Ziele zu erreichen, einen Wert für Ihre Stakeholder zu schaffen und zu kommunizieren. Als mittlerweile beliebte Social Media Strategie zählt die Social Media Werbung. Werbung über soziale Medien zu schalten eignet sich besonders für Dienstleister oder den Verkauf von Produkten jeglicher Art.

Profitieren Sie von YouTube und Co. für mehr Reichweite und Werbung

Wir möchten Ihnen die wichtigsten Plattformen für Ihr Social Media Marketing vorstellen und zeigen Ihnen in wie weit Sie diese, in Bezug auf Reichweite und Social Media Werbung, nutzen können.

Facebook

Facebook gilt mittlerweile auch für Unternehmen als ultimative Plattform zur Steigerung der Reichweite wie auch für Werbezwecke. Denn mit 1,5 Milliarden Nutzern weltweit und 28 Millionen Nutzern alleine in Deutschland ist Facebook zum Inbegriff sozialer Medien wie auch für Social Media Werbung geworden. Dank umfangreicher Nutzerdaten bietet Facebook unzählige Targeting Möglichkeiten (aus dem Englischen „target“= Ziel, „Targeting“ = exakte Zielgruppenansprache) für ihr Social Media Marketing.

Sie können auch Facebook Werbung schalten, die Möglichkeiten sind hierbei sehr vielschichtig geworden. Sie können Sich das so vorstellen: was oder wen Sie nicht organisch erreichen, erreichen Sie spätestens mit geschalteter Werbung auf Facebook. Zu den Abrechnungsmodellen von Facebook zählen das TKP-, PPC-, Engagement- oder das App-Install-Model.

Twitter

Im Gegensatz zu Facebook hat Twitter zwar „nur“ ein Drittel der Nutzer zu bieten (im Durchschnitt nutzen weltweit 300 Millionen Menschen den Dienst monatlich) und dennoch erweist es sich auch für Unternehmen als profitables Social Media Netzwerk. Denn durch Follower-Angaben und demographische Daten lassen sich auch bei Twitter gute Targeting-Optionen auswählen.

Insbesondere im digitalen Bereich scheint Twitter für die Ansprache von B2B (Business-to-Business) -Kunden eine dankbare Nutzerschaft zu schaffen. Wenn Sie über Twittter werben möchten, können Sie das in der Timeline machen und sowohl Postings als auch Accounts bewerben. Die Abrechnung erfolgt dabei auf TKP- oder View-Basis sowie zu Festpreisen für Spezialformate.

YouTube

Die Video-Plattform YouTube hat insbesondere für die junge Generation eine extrem hohe Bedeutung, da auf YouTube verschiedene kulturelle Einflüsse zusammentreffen. Insbesondere Teenager schätzen den Inhalt von YouTube Anwendern und fühlen sich ihnen in einer gewissen Weise verbunden, was gleichzeitig auch die Glaubwürdigkeit immens erhöht. Nicht umsonst berücksichtigen 6 von 10 Youtube Zuschauern bei ihren Kaufentscheidungen die Vorschläge von YouTubern.

An dieser Stelle kommen auch Unternehmen ins Spiel. Denn Sie können Ihre Zielgruppen über verschiedene Werbeformate in YouTube erreichen. Zudem können Sie zum Beispiel einen eigenen Kanal erstellen und diesen mit sämtlichen Inhalten befüllen. Setzen Sie beispielsweise Ihre Produkte kreativ in Szene oder geben Sie Ihr Know-how weiter. Oder geben Sie doch einfach Einblicke hinter die Kulissen Ihres Unternehmens und geben somit Ihrem Unternehmen ein Gesicht.

Instagram

Schon seit längerem gehört Instagram dem Gigantenkonzern Facebook an. Obwohl Instagram insbesondere bei der jungen „Selfie-Generation“ sehr beliebt ist, bietet Instagram ebenso für Unternehmen so einige Targeting-Möglichkeiten – vor allem in Kombination mit den bereits vorliegenden Facebook-Daten.

Instagram fokussiert sich insbesondere auf das Teilen von Bildern. Gerade diesen Aspekten finden Marketer bei Instagram interessant, um somit den Schwerpunkt Emotionen in Ihre Online Marketing Strategien zulegen. So können beispielsweise weltweit rund 400 Millionen Instagram Nutzer monatlich mit gesponsorten Bildern angesprochen werden. Abgerechnet wird auch hier auf TKP-, PPC-, Engagement- oder App-Install-Basis.

TikTok

Ebenfalls wie YouTube ist TikTok eine Video-Plattform, die sich mittlerweile auf Erfolgskurs befindet (mehr als einer halben Milliarde Downloads weltweit). TikTok ist in China auch bekannt als Douyin. TikTok stammt zudem aus China und fungiert mittlerweile nicht mehr nur als ein Videoportal sondern als ein alltägliches soziales Netzwerk.

Doch wie können Sie TikTok für Ihr Unternehmen erfolgreich einsetzen und wie können Sie TikTok in ihre Online Marketing Strategie einbinden? Entscheidend für den Erfolg Ihrer Online Marketing-Maßnahme auf TikTok ist es, sich mit der Video-Plattform an sich und der Zielgruppe zu beschäftigen. Somit können Sie Ihren Content auf die Interessen sowie die Bedürfnisse der Zielgruppe zuschneiden. TikTok ist eine sehr schnelllebige soziale Plattform und besitzt eine sehr große Auswahl an Content. Für Sie als Unternehmen bedeutet das, dass Sie schnell reagieren müssen.

Hierbei fällt das Stichwort Real-time Marketing. Denken Sie außerdem daran, dass die ersten 3 Sekunden Ihres Videos auf TikTok essenziell sind. Denn diese entscheiden darüber, ob jemand weiterscrollt oder nicht. Ein eigener Account zahlt sich insbesondere für Unternehmen aus, deren Dienstleistungen und Produkte für die junge Generation gedacht sind.

Google

Auch wenn Google nicht zu den sozialen Plattformen gezählt werden kann, so ist es doch eine Plattform, die von Ihnen für Ihr Unternehmen für das Internet Marketing und insbesondere für Werbeanzeigen und einer damit verbundenen Sumaschinenoptimierung genutzt werden kann. genutzt werden kann. Die Rede ist dabei von Google Ads. Denn Google Ads deckt sämtliche Werbeplattformen seines Urhebers Google ab.

Während Nutzer über die Suchmaschine von Google Anfragen durchführen, YouTube-Videos ansehen, einen Ort auf Google Maps suchen oder neue Apps über Google Play herunterladen, können Sie mittels Google Ads Milliarden von Nutzern ansprechen. Google Ads bietet Unternehmen aller Größen eine geeignete Lösung für ihre Anforderungen, womit Sie vertrauenswürdige Anzeigen schalten und beispielsweise bestehenden Kunden passende Werbebotschaften zukommen lassen können.

Diese Online Marketing Strategie bietet sich auch für kleinere Unternehmen an, da Google mit Google Ads darauf Wert gelegt hat den Einsatz für ihre Google Werbung so gering wie möglich zu halten und den Erfolg so groß wie möglich zu liefern. Studien zufolge möchten 90 Prozent aller kleinen Unternehmen mit Internet Werbung in erster Linie potenzielle Kunden zu Anrufen, Ladenbesuchen oder Käufer animieren. Die Kampagnen in Google Ads sind genau für diese Ziele des digitalen Marketings konzipiert.

Wenn Sie eine sogenannte smarte Kampagne einrichten, wählen Sie danach Ihre Geschäftsziele aus wie beispielsweise Anrufe von potenziellen Kunden erhalten, Nutzer zu einem Ladenbesuch motivieren oder Leads für die Website generieren. Danach werden die Anzeigen über Google Ads automatisch so angepasst, dass sie Ihren wichtigsten Zielen entsprechen.

Zusammenfassung

Die Bedeutung des Internets ist weiterhin auf Wachstumskurs und digitale Werbung ist für die Mehrheit der Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Denn das Online Marketing hat, gegenüber der traditionellen Werbung, den Vorteil, dass Sie Ihre Maßnahmen messen können. Um diese Maßnahmen erfolgreich messen zu können, setzen viele Unternehmen auf innovative Tools wie Google Analytics oder auf eine erfahrene Online Marketing Agentur. Neben dem aufgezeigten Trends zu neuen, innovativen und kreativeren Formaten und einer noch spezifischeren Ansprache der jeweiligen Zielgruppe, wird beispielsweise die Optimierung der Werbemittel für mobile Endgerät ebenfalls ein weiteres wichtiges Thema der Zukunft im sein.

Als Unternehmen lohnt es sich definitiv sowohl den Status Quo im digitalen Marketing als auch zukünftige Trends zu verfolgen, um vielleicht noch nicht ausgeschöpfte Marktpotenziale zu erkennen. Wegen Sie für Ihr Unternehmen und Ihre Ziele ab, welche Maßnahmen sinnvoll sind, wo sich Investitionen in Online Marketing Strategien lohnen und wo nicht.

Noch nie hatten wir solch eine Menge an Transparenz über das Agieren von Zielgruppen in solch einer kurzen Zeit zur Verfügung wie heute – und noch nie konnte das Marketing seine Prozesse und Ressourcen effektiv und effizient daraufhin ansteuern. Nutzen Sie die Chance für Ihr Unternehmen.

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