Online Marketing Teil 1

Online Marketing

Teil 1

Online Marketing Guide 2021

Es ist wahrhaftig kein Geheimnis mehr, dass sich das klassische Marketing inmitten eines dynamischen Wandels befindet. Dieser Wandel ist geprägt von Digitalisierung und Automatisierung. Somit ist das traditionelle Marketing, wie Sie es vermutlich kennen, zu einer Disziplin geworden, die von der Online-Welt und der IT angetrieben wird. Daraus entstanden ist dann das Online Marketing.

Schon seit langem wird sowohl von Kunden- und Nutzer-Seite als auch von Unternehmen mehr Transparenz gefordert. Digitale Systeme haben das möglich gemacht und erlauben eine individuelle Ansprache der jeweiligen Zielgruppe mit Hilfe von mittlerweile unzähligen Online Marketing Tools. Die Symbiose aus Marketing und IT trägt seitdem das Potenzial Mehrwert für werbetreibende Unternehmen zu erzeugen, Vorteile im Wettbewerb zu generieren, die Time-to-Market zu verkürzen und mit weniger Geld größere Marktanteile zu erschließen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen daher das digitale Marketing und seine Vorteile näher bringen und aufzeigen, wie Sie Online Marketing Strategien für Ihr Unternehmen dauerhaft positiv einsetzen und nutzen können.

Was ist Online Marketing?

Im Prinzip lässt sich Online Marketing in nur drei einfachen Worten beschreiben: werben im Internet! Es gilt als eine Marketing-Disziplin. Das besondere Merkmal dabei ist: Im Gegenzug zum traditionellen Marketing basieren sämtliche Maßnahmen und Online Marketing Strategien auf dem Internet. Folglich ist das Online Marketing eine Marketingform, die digitale Marketing-Instrumente aus den Bereichen der Produkt-, Kommunikations- und Distributionspolitik nutzt, um sowohl Unternehmensziele als auch digitale Marketing-Ziele zu erreichen.

Die Begriffe Internet-Marketing, digitales Marketing oder Digital Marketing werden häufig als Synonym verwendet. Das digitale Marketing gliedert sich in folgende Teildisziplinen, welche etwas weiter unten im Text noch genauer behandelt werden: Suchmaschinenmarketing (SEM inklusive SEA und SEO), Bannerwerbung, E-Mail Marketing, Affiliate Marketing und Social Media Marketing. Auf lange Sicht betrachtet, dienen die Online Maßnahmen und Online Marketing Strategien von Unternehmen zum einen der Umsatzsteigerung.

Dies geschieht durch beispielsweise mehr Bestellungen und Käufe in Online-Shops. Zum anderen unterstützen die Maßnahmen und Online Marketing Strategien das Branding durch zum Beispiel mehr Reichweite mit gezieltem Social Media Marketing mit Hilfe von Facebook, Instagram, YouTube und Co oder durch Social Media Werbung und Google Werbung.

Was sind Online Marketing Tools?

Das Wort Tool kommt aus dem Englischen und bedeutet Werkzeug. Online Marketing Tools sind also Werkzeuge, im Sinne von Programmen, die Sie bei Ihren Maßnahmen und Online Marketing Strategien unterstützen. Wenn Sie also das Internet Marketing zielgerichtet und erfolgsorientiert nutzen möchten, sollten Sie auch die entsprechenden Online Marketing Tools zur Hand haben. Seien Sie sich aber darüber bewusst, dass es nicht nur das eine Online Marketing Tool gibt, das alle Online Bereiche abdeckt. Stattdessen müssen Sie auf mehrere verschiedene Anwendungen zurückgreifen.

Leider sind nicht alle professionellen Online Marketing Tools günstig, da sie teilweise sehr umfangreich in Ihrem Nutzen sind. Insbesondere kleine oder mittelständische Unternehmen sind daher oft auf kostenlose Anwendungen angewiesen – was jedoch keine besonderen Nachteile darstellt, sofern Sie die richtigen Online Marketing Tools finden, die für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind. Zu den nützlichen und kostenlosen Online Marketing Tools gehören unter anderem Google Analytics, Google Keyword Planner, Answer the Public, W-Fragen Tool, Google Trends oder der Seobility SEO Check für die Suchmaschinenoptimierung.

Was kostet Online Marketing?

Leider ist es nicht möglich sämtliche rein theoretisch möglichen Maßnahmen und Online Marketing Strategien innerhalb dieses Artikels zu beschreiben. Es werden daher die wesentlichsten Themenfelder im Rahmen des digitalen Marketings angesprochen. Sie sollten zunächst wissen, dass Einzelmaßnahmen nicht häufig zum wahren Erfolg führen. Denn jede Traffic Quelle und auch jede Maßnahme trägt schlussendlich zum Erfolg Ihrer digitalen Projekte bei. Damit gemeint ist eine Attribution.

Darunter ist das Zusammenwirken sämtlicher Prozesse zur Zielerreichung gemeint. Somit sollten Sie niemals jeden Kanal und jede Online-Kampagne nur für sich betrachten, sondern immer das Zusammenspiel mit allen Online Marketing sowie auch Social Media Marketing Strategien und Maßnahmen nutzen. Zudem sollten Sie sich unbedingt mit den Plattformen, auf denen Sie Werbung schalten möchten, und den jeweiligen Kosten vertraut machen. Zwischen Social Media Werbung und Google Werbung gibt es nämlich so manchen Unterschied, mit dem Sie sich vertraut machen sollten. Die Möglichkeit, Personen direkt anzusprechen und ihnen Ergebnisse für ihre konkrete Suchanfrage zu liefern, ist ein entscheidender Vorteil gegenüber klassischen Werbeformen.

Es braucht allerdings einiges an Know-how, um die Maßnahmen und Online Marketing Strategien optimal zu planen und zu realisieren. Nur dann sind die Kosten tatsächlich günstiger als für andere Marketingformen. Ungeachtet können unkontrollierte Werbeschaltungen mal ganz schnell das Budget sprengen. Sofern digitales Marketing also richtig eingesetzt wird, kann daraus eine kostengünstige und wirksame Variante für Sie entstehen, um mehr Reichweite zu generieren und Ihre Zielgruppen zu erreichen. Damit ist es eine optimale Ergänzung zu klassischen Werbeformen. KMUs und Großunternehmen können mit einem monatlichen Budget von ungefähr 1.000 bis 1.500 Euro bereits erfolgreiche Kampagnen realisieren.

Beispiel – Kosten in Zusammenhang mit Online Marketing Agenturen

Bei jedem Projekt, mit dem Sie beginnen, sollte an erster Stelle das Finden einer Online Marketing Strategie stehen. Die jeweilige Online Marketing Agentur, mit der Sie zusammen arbeiten, beleuchtet dabei den gesamten Markt des digitalen Marketings, um primären Umsetzungsmaßnahmen für Sie als Auftraggeber zu finden. Sie sollten hierbei stets mit Ihrer Online Marketing Agentur in Verbindung bleiben, um Potenziale, Chancen und Lücken gegenüber Wettbewerbern zu identifizieren. Sie können damit rechnen, dass bereits in dieser Phase die eventuellen Agentur Kosten für die Umsetzung absehbar und planbar sind. Legen Sie Wert darauf, dass das Aufspüren der Online Marketing Strategie immer im persönlichen Gespräch abgehalten wird. Denn hierbei wird das Vorgehen für die nächsten Monate geplant. Arbeiten Sie also Konzepte und Ideen aus, die zum maximalen Erfolg führen können. Greifen Sie dabei auch auf Fallstudien und Referenzprojekte zurück. Eine effektive Projekt-Umsetzung in Bezug auf die Kosten und das Online Marketing sollten die Basis Ihrer Zusammenarbeit mit einer Agentur darstellen. Folgende Fragestellungen sollten Sie in diese primäre Phase miteinbeziehen:

  • Was ist das Ziel des Online Projektes (Webauftritt, Verkauf, Kontaktanfragen, Nutzerplattform, Suchmaschinenoptimierung etc.)?
  • Wie definiert sich die Zielgruppe?
  • Wie groß ist das potentielle Marktvolumen? Gibt es Trends die betrachtet werden sollten?
  • Welche Wettbewerber gibt es online?
  • Welche Online Marketing Strategien und Kanäle (wie beispielsweise YouTube, TikTok, Facebook etc.) nutzen Wettbewerber?
  • Welche Social Media Marketing Strategie wenden diese an?
  • Wie hoch sind die geschätzten Budgets der Wettbewerber?
  • Eignet sich das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung für ein Online-Projekt?
  • Ist eine Verknüpfung von Offline-Welt mit der Online-Welt sinnvoll?
  • Benötigen wir ein B2B- oder ein B2C-Modell, oder ein Kombinationsmodell mit jeweils unterschiedlicher Kundenansprache?
  • Wie lange ist der Kundenlebenszyklus (Customer Lifetime Value)?

Die Kosten belaufen sich, je nach Größe und Komplexität des Online Marketing-Projektes auf 500,00 € bis 2.500,00 €.

Kosten findest du auch hier.

Beispiel – Kosten in Zusammenhang mit Google Ads

Google Ads zählt zu den beliebtesten Plattformen im Internet, um Werbung – im speziellen Google Werbung – zu schalten. Google Ads ist das Konzerneigene Programm für Google Werbung. Über Google Ads können Sie Google Werbung erstellen, um Leser genau im richtigen Moment zu erreichen, in dem sie Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen wecken.

Mit der Unterstützung von Google Ads können Sie zum Beispiel für Ihr Unternehmen werben, Ihre Produkte und Dienstleistungen über Google Werbung vermarkten, den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens steigern und mehr Zugriffe für Ihre Website generieren. Ihr Konto für Ihre Google Werbung verwalten Sie online. So können Sie jederzeit Kampagnen für Google Werbung erstellen, ändern oder auch Anzeigentexte, Einstellungen und Kosten bearbeiten.

Doch wie viel Geld müssen Sie für Google Werbung investieren? Welche Kosten müssen für eine Google Ads Kampagne und Ihre Google Werbung eingeplant werden? Dabei hängen die finalen Kosten von so manchen Aspekten ab. Dazu gehört die Qualität der jeweiligen Anzeige von Google Ads wie auch die Wettbewerbssituation. Um sich dennoch ein Bild über die Kosten über Google Werbung verschaffen zu können möchten wir Ihnen zeigen, wie die Kosten für Google Ads Kampagnen im Allgemeinen berechnet werden. Zunächst einmal können Sie Kampagnen bei Google AdWords gratis erstellen. Sie müssen erst zahlen, wenn jemand auf Ihre geschaltete Google Werbung klickt. Die Beträge, die dabei entstehen, nennt man “cost per click”, kurz CPC. Die Höhe der CPC ist dabei abhängig von Aspekten wie Keywords, Anzeigenposition und Anzeigenqualität. Im Durchschnitt fallen dabei Kosten zwischen 0,40 € und 2 € für Ihre Google Werbung an. Natürlich sind auch höhere Preise im Bereich des Möglichen. Der Suchmaschinenriese verlangt sogar bis zu 80 Euro pro Klick für das teuerste Keyword.

Beispiel – Kosten im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Bei der Frage wie viele Kosten bei der Betreuung Ihres Online-Auftritts hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf Sie zukommen, sollte man wissen, dass die Suchmaschinenoptimierung von mehreren Faktoren abhängt. Denn SEO ist individuell. Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung bei SEO Agenturen sind unter anderem abhängig vom Status Quo der Website, Ihren SEO Zielen, der Anzahl der Themengebiete, sowie der Ausrichtung (ob nun regional, national oder international) und den vorhandenen Wettbewerbern. Tatsache ist: ein höheres monatliches Budget für die Suchmaschinenoptimierung bringt Sie schneller an Ihr Ziel. Sie können sich dazu auch folgende Punkte merken:

  • Mit weniger als 1000 € monatlichem Budget für eine sechsmonatige Betreuung einer SEO Agentur macht der Einstieg in SEO nur wenig Sinn.
  • Sofern Sie erst mal nur einzelne SEO Maßnahmen und SEO Analysen an eine SEO Agentur in Auftrag geben, können Sie mit einem Werktag rechnen. Je nach Stundensatz und Umfang der Suchmaschinenoptimierung könnte das für Sie Kosten zwischen 700 € und 6000 € einmalig für Ihre SEO Maßnahmen bedeuten.
  • Bei laufender SEO Betreuung durch eine SEO Agentur beginnen Jahresbudgets bei 10.000 €.

Beispiel – Kosten im Zusammenhang mit Facebook Werbung

Die Kosten für Facebook Werbung haben Sie in der Hand. Das bedeutet, dass Sie ein Tagesbudget oder ein Kampagnenbudget einstellen können, das nicht überschritten wird. Damit können Sie kontrollieren, wie viel Sie für Facebook Werbung schalten ausgeben möchten. Entscheidend ist dabei nur, welche Ergebnisse schlussendlich für ihr eingesetztes Budget herauskommen. Dabei kommt es darauf an, welches Ziel sie für Ihre Werbekampagnen einstellen, wie gut Ihre Werbung und Ihr Werbematerial Ihre Zielgruppe anspricht und wie attraktiv das Angebot ist, welches sie bewerben.

Wenn Sie Facebook Werbung schalten, organisieren und verwalten Sie Ihre Facebook Werbung im sogenannten Werbeanzeigenmanager von Facebook. Bei den meisten Kampagnenzielen zahlen Sie pro Impression. Das bedeutet, dass Sie für jedes Mal, sobald ein Facebook Nutzer Ihre Werbeanzeige sieht, einen kleinen Betrag zahlen. Sie können auch Facebook Werbung schalten und dabei pro Klick zu bezahlen. In diesem Fall müssen Sie jedes Mal einen Betrag bezahlen, wenn ein Facebook Nutzer auf ihre Facebook Werbung klickt.

Warum ist Online Marketing wichtig?

Eine große Besonderheit des digitalen Marketings ist, dass es so nah an Ihren Kunden ist wie es nur die wenigsten Bereiche im Marketing sind. Wenn Sie es schaffen eine innige Beziehung mit Ihrem (Online-) Publikum aufzubauen, können Sie sich für Ihr Unternehmen ein sehr aussagekräftiges Profil in der Online-Welt erschaffen, welches Ihr Image und die Kundenbindung zu Ihrem Unternehmen wie auch zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung bekräftigt. Sie können es zudem zielgerichtet dazu einsetzen, individuelle Unternehmensziele zu erreichen und somit Umsatz generieren.

Manch einer mag denken, dass das enorme Wachstum mobiler Endgeräte sowie die dynamische Informationsfluss keinen Platz mehr für noch nicht sichtbare Unternehmen lassen. Doch genau an dieser Stelle sollten Sie ansetzen. Nutzen Sie den Wandel der Digitalisierung zu Ihrem Vorteil und stechen Sie aus der Menge heraus. Das funktioniert zum Beispiel durch die Erstellung qualitativer und hochwertiger Inhalte (“Content is King”) – Qualität kommt vor Quantität. Diese qualitativen Inhalte stärken die Beziehungen zwischen Konsumenten und Ihrem Unternehmen, wodurch Sie langfristig gesehen automatisch mehr Reichweite generieren können.

Welche Ziele verfolgt Online Marketing?

Ebenso wie das traditionelle Marketing kann auch das digitale Marketing eine große Menge an Zielen verfolgen. Hierzu zählen unter anderem:

• Steigerung der Produkt- und Markenbekanntheit Neukundengewinnung
• Steigerung der Zugriffszahlen auf die Website/Traffic
• Kundenbindung
• Bessere Platzierung in Suchmaschinen wie Google (SEO)
• Verbesserung des Images (Branding)

Sales Funnel im Online Marketing – aus Interessenten Kunden machen

Auch im Online Marketing gibt es eine traditionelle Methode, die Sie anwenden können, um aus Ihren Interessenten Kunden zu machen: mit dem Sales Funnel. Das Sales Funnel und je nachdem wie Sie es anwenden entscheidet über Ihr erfolgreiches Online-Business. Bei der Gestaltung eines Sales Funnel ist es die Kunst, so unaufdringlich wie möglich ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.

Was ist ein Sales Funnel?

Das Wort Funnel kommt aus dem Englischen und bedeutet Trichter. Das Ziel bei einem Sales Funnel ist es aus Ihrem Interessenten einen wertvollen Kunden zu machen. Dieser durchläuft dabei mehrere Touchpoints (zu Deutsch: Berührungspunkte), mit dem Ziel schlussendlich eine bestimmte Aktion auszuführen wie beispielsweise eine Bestellung abschließen. Durch Werbeanzeigen via Google Ads kommen zum Beispiel können schon ganz viele Interessenten in diesen Sales Funnel hineinfallen. Natürlich kann es passieren, dass Interessenten während des Kaufprozesses abspringen, dann fallen sie aus dem Trichter wieder heraus.

Jene Interessenten, die eine Bestellung abgeschlossen haben werden zu Ihren Kunden und sind somit durch den Sales Funnel durchgefallen. Dabei basiert ein Sales Funnel auf dem AIDA-Modell. Dieses Modell beschreibt die Werbewirkung auf den Kunden innerhalb des Marketings. Der Begriff AIDA steht für Awareness (Aufmerksamkeit erzeugen), Interest (Interesse wecken), Desire (Verlangen hervorrufen) und Action (Handlungsaufforderung). Zudem gibt das Sales Funnel Aufschluss darüber, an welcher Stelle Ihr Interessent abspringt, woraus Sie wiederum Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Website vornehmen können. Somit können Sie die Anzahl der wegfallenden Interessenten minimieren und die Web-Usability (Benutzerfreundlichkeit im Web) Ihrer Website steigern.

Beispiel zur Anwendung eines Sales Funnels

Ein Sales Funnel wird nicht selten auch einfach nur Funnel oder auch als Marketing Funnel bezeichnet. Ein gutes Beispiel zur Anwendung eines Sales Funnel bietet sich mit einem einfachen Online Shop. Soll ein Interessent eine Bestellung im eigenen Online Shop tätigen, muss dieser über eine Anzeige auf den Online Shop aufmerksam werden. Mit Klick auf diese Anzeige, wird der Interessent auf eine Landing Page weitergeleitet, welche das jeweilige Produkt beinhaltet.

Der Interessent erhält dann weitere Informationen rund um das Produkt und kann von selbst den Kaufprozesses einleiten. Auf der Folgeseite wird dieser dann dazu aufgefordert ein Online-Formular auszufüllen. Somit führt er den Kauf weiterhin fort. In einem nächsten Schritt erhält der potenzielle Kunde eine Übersicht seiner von ihm angegebenen Daten sowie der Bestellung. Anschließend kann er den Kauf bestätigen und damit abschließen. Der Kaufprozess ist nun beendet und der daraus entstandene Kunde kann auf “Vielen Dank für Ihre Bestellung” – Seite weitergeleitet werden. Dieses Beispiel beschreibt ein erfolgreiches Sales Funnel.

Weshalb jedoch Interessenten aus dem Sales Funnel abspringen, kann viele Gründe haben. Dazu gehören zum Beispiel ein technischer Defekt, eine nicht vorhandene Nutzerfreundlichkeit oder der einfache Verlust des Interesses an dem Produkt oder der Dienstleitung (das kann zum Beispiel an einer nicht überzeugenden Landing Page liegen). Es hängt folglich alles davon ab, wie Sie Ihren Verkaufspfad gestalten.
Regeln für das Sales Funnel

Nr. 1 Sie benötigen ein durchdachtes Ziel und ein klares Konzept für ihr Funnel
• Definieren Sie die Schritte Ihres Conversion-Pfades
• Gestalten Sie relevanten Content auf jeder Stufe Ihres Verkaufspfades.
• Überlegen Sie, in welcher Reihenfolge, welche Angebote an Ihre Besucher ausgeliefert werden sollen.

Nr. 2 – Geben Sie Ihren Kunden ein Dankeschön-Geschenk

Beginnen Sie Ihren Verkaufspfad ihres Funnel am besten mit einer Liste, in die sich ihr Leser einträgt und somit als zukünftiger Kunde qualifiziert. Damit dieser das auch macht, können Sie Ihrem potenziellen Kunden etwas anbieten. Das ist dann ein Teil der Leistung, den Sie später verkaufen und den Sie auf dieser Stufe kostenlos anbieten.

Nr. 3 – Berücksichtigen Sie die wichtigen Kaufphasen

Damit Ihr Interessent vom einfachen Besucher zum (langfristigen) Käufer beziehungsweise Kunde wird, muss dieser drei Phasen durchlaufen: die Aufmerksamkeitsphase, die Suchphase und die schlussendliche Kaufphase.
Bei der Aufmerksamkeitsphase ist sich ihr Besucher seines Problems bewusst und ihre Inhalte reißen eventuell alte Wunden auf. Er sucht möglicherweise noch nicht nach einer Lösung. Darum sollte in dieser Phase ihr Content das Problem beschreiben, damit sich ihr Besucher damit identifizieren kann. Beschreiben Sie auch, was passiert, wenn er sein Problem nicht löst – zum Beispiel mit Hilfe von Expertenwissen für eine bessere Glaubwürdigkeit. In der darauf folgenden Suchphase ist sich ihr Besucher seines Problems bewusst und er sucht nach einer Lösung. Ihr Content sollte die Lösung hervorheben und aufzeigen. In der letzten Phase, der Kaufphase bereitet ihr Besucher seine Kaufentscheidung vor, vergleicht verschiedene Lösungen und entscheidet sich für eine Lösung. Hier geht es darum das Produkt oder die Dienstleistung mit all seinen Vorteilen zu präsentieren.

Was macht eine Online Marketing Agentur?

In manchen Fällen kann es sich als durchaus sinnvoll erweisen, die täglichen Arbeiten des digitalen und Social Media Marketings an Online Marketing Agenturen abzugeben. Man nennt diesen Vorgang auch „Outsourcing“. Die Anzahl an Dienstleistern in der Rubrik Internet Marketing ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mittlerweile gibt es nicht nur die eine Online Marketing Agentur, die alles kann sondern auch jene die sich auf Teilbereiche spezialisiert haben. Hierzu zählen beispielsweise Internetagenturen, Social Media Marketing Agenturen, Agenturen speziell für die Suchmaschinenoptimierung, Influencer Agenturen oder auch Mediaagenturen.

Denn wenn man sich die Flut an neuen Teildisziplinen, wie SEO, Google Ads, Blogging, Facebook Werbung und vieles mehr, innerhalb der vergangenen Jahre ansieht macht es eigentlich nur Sinn, sich als Online Marketing Agentur auf eine Teildisziplin zu spezialisieren. Für Unternehmen können Online Marketing Agenturen einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg leisten. Gerade bei Klein- oder mittelständischen Unternehmen, die keine eigene Online Marketing Abteilung besitzen, spielt der Zeitfaktor eine große Rolle. Oft fehlt hier die Zeit, sich intensiv mit Kampagnen oder sonstigen Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung oder Social Media zu beschäftigen.

Neben dem Faktor Zeit spielt auch das Know-how zu diesem Thema eine Rolle. Insbesondere Unternehmer von Kleinunternehmen wissen zwar ihr Business seit Jahrzenten zu führen, das Feld des digitalen Marketings ist jedoch neu für sie und das Wissen, um den effektiven Einsatz ist nur gering bis teilweise gar nicht vorhanden. In solchen Fällen lohnt es sich die Dienstleistung einer Online Marketing Agentur in Anspruch zu nehmen.

Online Marketing Betreuung – übergeben Sie die Arbeit an eine Online Marketing Agentur

Wenn Sie sich für die Auslagerung ihres digitalen oder Social Media Marketings entschieden haben, geht es im nächsten Schritt um die Auswahl einer geeigneten Online Marketing Agentur. Dafür sollten Sie sich zunächst ein Bild davon machen, welche Online Marketing Agenturen und Dienstleister auf dem Markt angeboten werden. Machen Sie sich bewusst, wofür Sie eine externe Unterstützung wünschen.

Geht es um eine größere Social Media Kampagne oder möchten Sie gezielte Facebook Werbung schalten? Vielleicht möchten Sie auch einfach ihre Website auf den neuesten Stand bringen und ein Firmenprofil auf sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. anlegen? Oder Sie möchten in Google sichtbarer werden und im Ergebnisranking durch gezielte Suchmaschinenoptimierung ganz oben gelistet sein?

Für Letzteres eignet sich zum Beispiel eine SEO Agentur, die auf das Thema Suchmaschinenoptimierung und Google Werbung spezialisiert ist. Die Entscheidung für eine geeignete Online Marketing Agentur hängt demnach von ihrem individuellen Vorhaben ab und nicht zu vergessen: von Ihrem Budget.

Nachdem Sie sich einen Überblick über den Markt der Agenturen verschafft haben, geht es im zweiten Schritt um die Vorauswahl. Diese geschieht anhand Ihrer Bedürfnisse. Faktoren wie Unternehmensalter, Unternehmensgröße, Honorare sowie Referenzen, Kompetenzen und Lage spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl einer Agentur. Beschränken Sie Ihre Vorauswahl auf vier Agenturen. Das ist eine übersichtliche Anzahl, anhand der Sie nun abwägen und sich endgültig entscheiden können. Lassen Sie sich für diesen letzten Schritt der Entscheidungsfindung Angebote der ausgewählten Agenturen zukommen.

Dazu sollten Sie Eckdaten zu Ihrem Vorhaben wie Anforderungen, Zeitrahmen und Ziel zusammenfassen und en Agenturen zukommen lassen. Je nachdem wie aufwändig das Vorhaben ist, können Sie sich sowohl Angebote zusenden lassen, als auch einen Agentur-Pitch ansetzen. Dabei präsentieren die von Ihnen ausgewählten Online Marketing Agenturen ihr jeweiliges Lösungskonzept. Anschließen entscheiden Sie sich für eine Agentur.

Denken Sie daran, immer einen engen Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner zu hegen. Halten Sie laufen Kontakt wie beispielsweise durch Vor-Ort-Gespräche, Telefonate oder E-Mails. So können Sie sich vergewissern, dass Ihr Projekt am Laufen ist und gesetzte Meilensteine und Deadlines eingehalten werden.

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